Natur- und Vogelschutzverein Dornach

 

Themenspaziergang: Leben zwischen Steinen

Sonntag, 30. Juni 2024
Treffpunkt 9.00 h am Bahnhof Dornach Gleis 2
Achtung Abfahrtzeit der S3 ist unüblicherweise 9.07 h

Städte sind Orte mit viel Beton, Asphalt, Lärm und Betriebsamkeit und vorerst nicht gerade Orte der Naturbegegnung. In den letzten Jahren wurde aber die besondere Bedeutung der Städte für die Biodiversität entdeckt und schätzen gelernt. Städte bieten nämlich zwischen den Häuserschluchten, in, auf und unter den Strassenbäumen, in den Rinnen zwischen den Pflastersteinen etc., eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume und können so geradezu Hotspots der Biodiversität sein.

Auf unserem Spaziergang wollen wir dieser verborgenen Vielfalt nachgehen. Denn nur wer etwas sieht, kann es auch wertschätzen und pflegen.

Wir besammeln uns um 9.00 h beim Bahnhof Dornach auf Gleis 2 (Achtung Abfahrtzeit der S3 ist unüblicherweise 9.07 h) und fahren mit dem Zug nach Basel. Dort machen wir einen kleinen Stadtspaziergang Richtung Münster, setzen dann mit der Fähre auf die Kleinbasler Seite über und spazieren der Rheinböschung entlang Richtung Birsfelden. Wo der Spaziergang endet, ist noch offen. Bitte nehmt etwas Kleingeld für die Fähre mit.
Alle Interessierten sind willkommen, Vorwissen ist nicht erforderlich.

Abbildungen: reiche Vegetation zwischen Steinen; Buntes Blühen zwischen Schottersteinen; Wildgarten am Rheinbord

Abgesagt: Kirschhock im Asp, 9. Juni

Früher als angenommen reiften dieses Jahr die Kirschen. Durch den Dauerregen sind viele geplatzt und teilweise innert kurzer Zeit verfault. Kein gutes Kirschenjahr. Der geplante Hock vom 9. Juni muss deshalb leider abgesagt werden.



Themenspaziergang: Magerwiesen, Blüten und Insekten

Sonntag, 2. Juni 2024, 9:00 bis ca. 12h
Treffpunkt 9:00 h Sportplatz Gigersloch

Wiesen und Rasen sind künstliche Lebensgemeinschaften, zumindest kommen sie in unseren «Höhen und Breiten» natürlicherweise nicht vor. Ohne menschliche Pflege verschwänden sie bei uns schnell, sie würden zuerst Stauden, dann Büschen und zuletzt Bäumen Platz machen. Und doch sind blühende Wiesen für viele von uns Inbegriff für Naturnähe und Lebensfülle!

Wir betrachten auf unserem Spaziergang verschiedene Wiesentypen und erweitern unser Verständnis von Wiesen und Rasen.

Alle Interessierten sind willkommen, Vorwissen ist nicht erforderlich.
Wir beginnen den Spaziergang um 9 Uhr beim Sportplatz Gigersloch und wandern dann Richtung Tiefental. Ich freue mich darauf!

Bitte bei schlechter Wetterprognose (Regen oder starker Wind) die Angaben zur Durchführung auf unserer Homepage und auf unserer facebook-Seite beachten.


Biodiversität am Beispiel der Vogelwelt in Dornach
Bildvortrag von Gerhard Christofori

Mittwoch, 22. Mai 2024, 19:30-21:00
Aula Schulhaus Brühl
Gempenring 34, 4143 Dornach
Anschlieesend spezieller, reichhaltiger Apéro

Die biologische Vielfalt in einem Lebensraum wird auch als Biodiversität bezeichnet. Sie wird heutzutage oft als sinnvolle Anzeige für einen intakten biologischen Lebensraum verwendet, je mehr Tier- und Pflanzenarten desto besser. Rund um Dornach gibt es sehr verschiedene Lebensräume, von den Flussauen der Birs über die Hausgärten der Wohnbezirke zu den Hochstammlandschaften des Obstanbaus, zu den Rebbergen und dann über die Waldränder in den Wald und den aufragenden Felswänden. Mit diesen abwechslungsreichen Lebensräumen finden wir in Dornach auch eine eindrucksvolle Vielzahl an Vogelarten. Steht jedoch diese hohe Gesamtzahl an Vogelarten auch für eine hohe Biodiversität in den einzelnen Lebensräumen?
In einem Bildervortag wird Gerhard Christofori eine Auswahl der heimischen Vögel vorstellen, häufigere und seltenere. Und er wird auch Bilder der Vogelarten zeigen, die man vor Jahrzehnten noch in Dornach antreffen konnte, die aber leider verschwunden sind und die man derzeit durch naturpflegerische Massnahmen wieder hofft nach Dornach zu locken.

Foto oben: Zaunammer; unten: Neuntöter




Kinderstube für Wildbienen: Die Sandlinse

Pro Natura schreibt:
"Drei von vier einheimischen Wildbienen-Arten nisten in selbstgegrabenen Gängen im Boden. Sandböden an besonnter Lage sind dementsprechend beliebt."

Mit einfachen Mitteln können Wildbienen im Garten, aber auch auf einem Balkon unterstützt werden. Dazu braucht es ungewaschenen Natursand, der noch Lehm enthält, und etwas Kies als unterste Schicht (Drainage). Für den Balkon kann ein Topf oder eine Kiste verwendet werden, die Höhe sollte mindestens 35 cm betragen. Im Garten schützen Dornenzweige oder Kaninchendraht die Sandlinse vor unerwünschten Katzenbesuchen. Einige Steine, grössere Äste oder Asthaufen dienen als Abgrenzung und bieten zusätzlich Unterschlupf.
Wildbienen fliegen nur wenige hundert Meter weit, Nahrung finden sie gerne in der Nähe bei blühenden Wildpflanzen und Wildkräutern.
Fotos Sandlinse Maya Henzi, ihre Sandlinse war bereits nach kurzer Zeit bewohnt.

Eine ausführliche Beschreibung für den Bau einer Sandlinse gibt es bei Pro Natura:
https://www.pronatura.ch/de/sandlinse-fuer-wildbienen-bauen













Geführte Exkursion "Lebensraum Birs"

Sonntag 28. April 2024
Start 14:30 Uhr
beim Restaurant Nepomuk, Nepomukplatz Dornach
Dauer ca. 2 Stunden

Wir werden geführt durch einen Ranger oder eine Rangerin der Reinacher Heide und erfahren viel über diese ehemalige Schwemmlandschaft der Birs.
Die heutigen Trockenflächen sind durch Veränderungen des Grundwasserspiegels entstanden. Die Reinacher Heide ist ein sehr vielfältiger Lebensraum und ein Naturschutzgebiet nationaler Bedeutung. Die Exkursion endet beim Erlebnisweiher Reinach (ehemalige ARA Reinach, auf Höhe Weidenhof). Kommen Sie mit auf diesen schönen und lehrreichen Spaziergang vor unserer Haustür.

Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt









Themenspaziergang: Vogelstimmen

Der Spaziergang findet statt!

Sonntag 21. April 2024
Treffpunkt 7:30 Uhr
Parkplatz der Sportanlage Gigersloch (beim Restaurant)
Dauer ca. 2-3 Stunden

Die Vögel sind im Frühjahr besonders aktiv. Bereits lange vor Sonnenaufgang starten sie mit ihren Gesängen. Wir nutzen die Morgenstunden, lauschen den Gesängen und versuchen die Sänger mit Hilfe von Feldstecher und Spektiv zu beobachten. Rund um den Asp habe wir gute Chancen, verschiedene Arten aus Siedlungsraum, Feld und Wald zu entdecken. Neben dem Feldstecher empfiehlt sich warme Kleidung. Wir stehen oft lange an derselben Stelle.


Vogelstimmen erkennen
Auf der Seite der Vogelwarte Sempach sind verschiedene Vogelarten mit Bild und Stimme zum Anhören aufgeführt:
https://www.vogelwarte.ch/modx/de/voegel/beobachten/vogelstimmen
https://www.vogelwarte.ch/de/voegel-der-schweiz

Bitte bei schlechter Wetterprognose (Regen oder starker Wind) die Angaben zur Durchführung auf unserer Homepage und auf unserer facebook-Seite beachten.





Pflegearbeiten im April

Schwalbennester putzen und Baumscheiben im Asp freisensen














Die Igel erwachen aus ihrem Winterschlaf

Ende März - April endet der Winterschlaf der Igel, die inzwischen zu den potentiell gefährdeten Arten kleiner Säugetiere zählen. Gründe für sein Verschwinden sind der Qualitätsverlust seines Lebensraumes, die Gefährdung durch Strassenverkehr, Mähroboter, Motorsensen, Pestizide und zunehmend auch das Fehlen von Insekten und deren Larven als Nahrung. Nicht nur für Igel gefährlich sind Pools und Wasserbecken oder Teiche ohne Ausstiegsmöglichkeit (Brett), Kellerschächte, steile Treppen usw.

Was können wir Igeln anbieten, damit sie sich im Garten wohl fühlen? Igel mögen naturnahe Gärten mit Hecken aus Wildsträuchern als Unterschlupf und zur Nahrungssuche. Ein Asthaufen, Laub, einige Wildkräuter und eine flache Wasserstelle oder -schale helfen ebenfalls weiter. Dies alles wird auch von anderen, teilweise seltenen Kleintieren wie Siebenschläfer und Haselmaus geschätzt, insbesondere wenn die Hecken Wildfrüchte tragen.

Worauf achten? Gefahrenquellen abdecken oder Ausstiegsmöglichkeiten schaffen, dies ist mit einfachen Mitteln möglich. Vor dem Mähen kontrollieren, ob sich schlafende Igel unter Büschen oder an Grasrändern befinden. Igel sind nachtaktiv und können Strecken von mehreren Kilometern zurücklegen, sofern sie nicht durch Zäune und Mauern behindert werden. Zäune sollten deshalb mindestens 10-15 cm Abstand vom Boden haben.

Weiterführende Informationen:

Das Igeljahr von Frühling bis Winter, Infotafel von www.igelzentrum.ch
https://www.igelzentrum.ch/images/Doc/jahreskreis_bildschirm.pdf

Igelfreundlicher Garten, Broschüren und Merkblätter download:
https://www.igelzentrum.ch/igelfreundlichergarten

Igelstationen in der Schweiz, Hilfe für verletzte / kranke Igel, verwaiste Jungtiere
https://www.pro-igel.ch/igel-in-not Startseite https://www.pro-igel.ch
https://www.igelzentrum.ch/krankeroderverletzterigel/nuetzlichetelefonnummern

  

Bericht vom Themenspaziergang  "Erleben der 5 Sinne in der Natur"

Von Angelika: 6 Unerschrockene trafen sich bei sehr wechselhaftem Wetter bei der Schiessanlage im Ramstel, um mit geschärften 5 Sinnen die Natur zu erleben. Sehr bald wurde klar, dass die grosse Route, die Angelika vorschlug, dem Zeitmanagement von 3 ½ h nicht abgelaufen werden konnte, da schon in den ersten 300 m so viel entdeckt, erforscht und bestimmt wurde. Von Baumpilzen über Frühblüher, Moose, Flechten und Baumkeimlinge bis Schwarzspecht, Mönchsgrasmücke, Kleiber und vielem mehr galt es zu bestaunen. Ehe wir zur Ruine Dorneck wollten, musste uns schon die erste Teilnehmerin (aus Zeitmangel) verlassen. Da die Aktiengrube von einigen nicht gekannt wurde, ging es über eine Abkürzung über Stock und Stein Richtung Zuckermätteli und Gempenstrasse zur Aktiengrube. Dieses Juwel bestaunten wir lange. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher bis zum Ende des Ramstelbaches, der sich über eine kleine Felsklippe ergiesst. Der Rückweg erfolgte aus Zeitmangel über die Gempenstrasse zur Schiessanlage.  Zufrieden, erfüllt und hungrig verabschiedeten wir uns.













Mauerläufer-Exkursion & Themenspaziergang "Erleben der 5 Sinne in der Natur"

Mauerläufer-Exkursion
Besuch beim Mauerläufer an der Falkenfluh

Samstag 23. März
16:15 Uhr Falkenfluh (Wegbeschreibung / Karte siehe unten)

Themenspaziergang "Erleben der 5 Sinne in der Natur"
sehen - hören - riechen - schmecken - fühlen
Sonntag 24. März
8:30 Uhr Parkplatz Schiessanlage Ramstel



Dauer 1 - 2 h. Wir versuchen dieses Jahr wieder einmal, einen einzelnen Mauerläufer in seinem Winterrevier „vor unserer Haustür“ zu besuchen. Der Vogel dürfte noch bis Ende Monat hier sein und dann in Richtung Alpen ins Brutgebiet ziehen. Die Falkenfluh oberhalb von Duggingen ist nur per Fusswanderung erreichbar und beim Umherstreifen unterhalb der Felswand ist etwas Trittsicherheit nötig. Wir werden in diesem eindrücklichen Fels- und Waldgebiet auch weitere Vogelarten und viele Frühblüher unter den Waldblumen antreffen. Reservieren Sie sich diesen Leckerbissen in der wilden Natur.
Fortsetzung unten

Dauer 3 - 3 1/2 h. (ca. 200 m hoch und wieder runter). Festes Schuhwerk und Feldstecher, wenn vorhanden. Evtl. Trinken und Verpflegung einpacken.

Wir wollen die Natur durch unsere fünf Sinne erleben. Der Weg führt uns von der Schiessanlage zur Ruine Dorneck hoch und dann weiter über den Schlosshof bis in den Wald. Danach geht es zur „Aktiengrube“.

Wir streifen durch Totholzgebiete, Wiesen, Wald und Steinbruch: ein abwechslungsreiches Gebiet mit unterschiedlicher Vegetation und Tierwelt.
Angelika Christofori









Fortsetzung Mauerläufer-Exkursion, Details:
Samstag 23. März 2024
Treffpunkt: 16:15 Uhr, beim Felsenkessel am Fuss der Falkenfluh, dort wo der Wanderweg von Hochwald über eine Metalltreppe herunter gegen Duggingen kommt (GPS Koordinaten 47.451170°N 7.620023°E).

Dauer: je nach Erfolg bei der Suche, kann der Aufenthalt an den Felsen nach 1h bis 2h individuell beendet werden. Wer mag, kann bis Sonnenuntergang bleiben (ca. 18:40) und so die ganze Zeit auskosten, bis der Vogel in seine Schlafhöhle verschwindet und der Waldkauz ruft.

Anreise:
Entweder ganz zu Fuss über Hof Oberäsch von unten her an die Falkenfluh, oder folgende zwei Anfahrten:
1) Bus Nr. 67 bis Haltestelle Ziegelschüren, Ankunft 15:43. ca. 25 min Fussweg bis Treffpunkt.
2) Mit Auto individuell in Fahrgemeinschaften bis zum Reiterhof Herrenmatt in Hochwald (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Bushaltestelle in Seewen!). Fussweg 15 min bis Treffpunkt.
Beide Wege 1) und 2) führen zum „Punkt 577“ und von da leicht abwärts zur Metalltreppe.

Ausrüstung:
Gutes Schuhwerk, warme Kleidung und Fernglas, falls vorhanden.

Durchführung/Wetter:
Da wir viel nach oben schauen, müssten wir den Anlass bei längerem Regen ev. absagen. Die Vereinsseite gibt kurzfristig Auskunft.
Lukas Howald

Für Vergrösserung Karte anklicken





Wasservogel-Exkursion Ergolz

Am frühen Morgen machten sich 7 Teilnehmer/innen und Gerhard als Leiter auf zur Ergolzmündung. Wir wurden mit Sonnenschein und ca. 34 Arten belohnt. Besonders erfreuten wir uns an den schlafenden Bekassinen, der flinken Wasserralle, dem Balztanz der Haubentaucher, sowie dem Eisvogel der uns sogar seine Bruthöhle zeigte. Begleitet wurden wir vom Gesang der Amseln, der Goldhähnchen und des Zilpzalps, sowie dem Klopfen der Buntspechte. Alle Teilnehmenden waren sehr angetan von dem Spektakel der Natur.

Liste der gesichteten Arten
für Vergrösserung auf Bild klicken












Vortrag "Sein oder Nichtsein der Schmetterlinge"




Mittwoch, 6. März, 19:30 Uhr
Hobelträff Hochwald

Einladung PDF Download






Aufgepasst – Die Amphibien wandern wieder!

Die ersten Amphibien (Frösche, Kröten, Molche, Salamander) sind inzwischen aus ihrer Winterstarre erwacht. Am Abend nach Einbruch der Dunkelheit wandern sie los zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen sie oft Strassen überqueren. Besonders in Quartieren nahe am Waldrand oder mit vielen Gärten und Wasserstellen sind Amphibien unterwegs. Leider werden viele auf der Strasse von Autos/Velos überrollt, von Fussgängern (in der Dunkelheit oft unbemerkt) zertreten oder von den Druckwellen schnell fahrender Autos zerdrückt. Bitte seien Sie daher bei Regenwetter und Dunkelheit achtsam, fahren Sie langsam (<30km/h) und tragen Sie wenn möglich die Tiere von der Strasse weg ins Grüne (in Blickrichtung der Tiere). Vielen Dank für Ihr Verständnis und die Mithilfe!
(Bild: Grasfrösche auf Wanderung)


Willkommen bei unseren nächsten drei Anlässen

Sonntag 25. Februar
Themenspaziergang
Vogelstimmen und Frühblüher
9 Uhr, Sportplatz Gigersloch Dornach, beim Restaurant

Mittwoch 28.Februar
Filmabend "Der Zwergtaucher - Heimlicher Unterwasserjäger"
19.30 Uhr, Aula Schulhaus Brühl Gempenring 34, 4143 Dornach

Sonntag 3. März
Wasservogel-Exkursion Ergolz
8:30 Uhr, Museumsplatz Dornach
oder Selbstfahrer 9:15 Uhr,
Parkplatz Kraftwerk Kaiseraugst




Themenspaziergang: Vogelstimmen und Frühblüher

Sonntag 25. Februar, 9 Uhr, Sportplatz Gigersloch Dornach beim Restaurant

Im Asp und umgebenden Wald erwarten uns mit etwas Glück viele spannende Beobachtungen. Ein milder Winter, gefolgt vom wärmsten Februar seit Messbeginn - früher als gewohnt endet die Winterruhe für viele Tiere und Pflanzen. Gemäss Beobachtungen der Vogelwarte überwintern immer mehr Zugvögel in der Schweiz, da sie hier immer noch genügend Futter finden. Für einige gut an Kälte angepasste Arten sind die wärmeren Winter jedoch eher problematisch. Was gibt es in der Umgebung von Dornach zu entdecken?




Filmabend "Der Zwergtaucher - Heimlicher Unterwasserjäger"

Mittwoch 28. Februar, 19.30 Uhr, Aula Schulhaus Brühl, Gempenring 34, 4143 Dornach







Wieder einmal dürfen wir uns auf grossartigen Aufnahmen des Naturfilmers Beat Schneider freuen, der den Zwergtaucher, den Vogel des Jahres 2024, über zwei Jahre ausgiebig mit seiner Kamera begleitet hat. In seinem neusten Film präsentiert er interessante und spannende Eindrücke aus dem Leben dieses kleinen Wasservogels.
Anschliessend an den 45-minütigen Film wird ein kleiner Apéro angeboten. Der Eintritt ist frei, es gibt eine freiwillige Kollekte.
Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.


Wasservogel-Exkursion an die Ergolz

8:30 Uhr, Museumsplatz Dornach oder Selbstfahrer
9:15 Uhr, Parkplatz Kraftwerk Kaiseraugst (siehe Karte)

Wir bitten um Anmeldung per E-mail bis zum 24. Februar unter Angabe der Personenzahl und ob Mitfahrgelegenheit angeboten werden kann oder gewünscht wird.

Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach lädt alle Mitglieder und Nichtmitglieder am Sonntag, den 3. März 2024 zu einer Wasservogelexkursion an der Ergolzmündung in Kaiseraugst und am Altrhein in Wyhlen ein.
Es ist die Zeit im Frühjahr, in der noch interessante Wasservögel in diesen Gewässern überwintern, man aber auch schon die ersten Balz- und Brutanstrengungen der einheimischen Wasser- und Landvögel beobachten kann. Geführt wird die Exkursion von Gerhard Christofori. Wir werden etwa 3 Stunden zu Fuss unterwegs sein. Bitte wetterangepasste Kleidung und Feldstecher nicht vergessen.







Wildsträucher-Verkauf, Pflanzzeit Herbst bis Frühjahr

Verkauf durch den Natur- und Vogelschutzverein Dornach
Eine grosse Auswahl von Wildsträuchern in verschiedenen Grössen, mit Kurzbeschreibung, Standortangaben und Bildern von Blüten und Früchten  finden Sie hier.

Die Sträucher sind ca. 30-60 cm hoch, in Erdballen, und kosten Fr. 12.- pro Stück.
Die Jungpflanzen können nach Voranmeldung am Tiefentalweg 40, 4143 Dornach abgeholt werden. Bezahlung bitte bei Abholung, es werden keine Sträucher verschickt.
Bei Interesse melden Sie sich bitte per Mail oder per Telefon 061 751 21 19.


Etliche Blüten und Beeren der Wildsträucher sind essbar und können zu Säften und Konfitüre verarbeitet werden: Wildsträucher und ihre Beeren, Infos & Verwendung.
Auch verschiedene Vogelarten und die inzwischen hier selten zu sehenden Schlafmäuse freuen sich über Winterfutter oder angefutterte Reserven für den Winterschlaf.










Arbeitseinsatz in Mappach am 3. Februar

Wir freuen uns auf die erste Mitmach-Aktion 2024: Wir suchen engagierte Helfer, die uns bei einem Arbeitseinsatz in Mappach (im Landkreis Lörrach, Deutschland) unterstützen möchten. Es werden Obstbäume und Büsche beschnitten.
Das alles geschieht im Rahmen unseres Steinkauz-Projektes. Nähere Informationen siehe unter:
Projekte/Steinkauz-Patenschaft

Datum: Samstag, 3.02.2024
Zeitpunkt:
9.00 Uhr beim Treffpunkt oder 9.30 Uhr in Mappach
Treffpunkt/gemeinsame Abfahrt: 9.00 Uhr vor Heimatmuseum (Hauptstr. 24, 4143 Dornach)
Dauer des Einsatzes: ca. einen halben Tag (für Verpflegung ist gesorgt)
Wichtig: der Boden auf der Parzelle ist oft schmierig, daher bitte Gummstiefel oder feste Arbeitsschuhe mitnehmen; bitte auch Arbeitshandschuhe mitbringen

Wer mithelfen möchte, der melde sich bitte per Email: gemeinschaft@nvd-dornach.ch
Bitte angeben ob ein eigenes Auto vorhanden ist; falls ja: Gibt es freie Plätze als Mitfahrgelegenheit? Wir bilden Fahrgemeinschaften. Auf Wunsch kann ein detaillierter Anfahrtsplan versendet werden. Sonst gibt es die Möglichkeit, gemeinsam vom Treffpunkt Heimatmuseum aus zu starten. Ausweis mitnehmen (Grenze CH-D).
Wir freuen uns auf einen tollen Einsatz und danken für jede Mithilfe!


Themenspaziergang: Flechten, Moose, Knospen, Haselblüte

Datum: 21. Januar 2024
Zeitpunkt: 9.00 h
Treffpunkt: Dornach, Sportplatz Gigersloch beim Restaurant

Wir wollen auf einem gemeinsamen Spaziergang dem verborgenen Leben in der Winterlandschaft nachspüren. Jede/r ist eingeladen, "dabei zu sein" und "mitzuentdecken".
Neben dem für NVD-Mitglieder schon fast obligatorischen Feldstecher - man weiss ja nie, ob ein besonderer Vogel auftaucht  - ist eine Lupe hilfreich, da sich das Winterleben oft nur im Kleinen beobachten lässt. Es empfiehlt sich auch warme Kleidung, da wir beim Beobachten oft stehenbleiben werden.
Foto oben: Polster-Kissenmoos (Grimmia pulverata) auf einem unserer Panzersteine (Werner)







  
Der Zwergtaucher, Vogel des Jahres 2024

BirdLife Schweiz wählt den Zwergtaucher zum Vogel des Jahres 2024.
Der Zwergtaucher ist der Kleinste der Taucherfamilie und konnte bisher jedes Jahr auch an der Birs gesichtet werden. Obwohl er in Europa relativ weit verbreitet ist, gilt er als potentiell gefährdet (Rote Liste). Die Uferwege der Birs entlang sind gut besuchte Naherholungsgebiete. Ruhige Brutplätze, an denen der eher scheue Zwergtaucher leben und seine Küken aufziehen kann, werden zunehmend seltener. Die Erhaltung seines Lebensraums - dicht bewachsene Uferzonen, eine gute Wasserqualität, ungestörte Nistplätze während der Bruzeit von April bis Juli - dies würde helfen, den kleinen Taucher zu unterstützen, so dass er auch weiterhin an der Birs beobachtet werden könnte.

Photos: Gehrard Christofori







Weiterführende Infos bei BirdLife Schweiz
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